Termessos Antik Kenti
Eine pisidische Stadt auf 1.050 Metern im Nationalpark Güllük Dağı. Ihre natürliche Lage machte sie zu einer der wenigen Städte, die Alexander der Große belagerte, aber nicht einnehmen konnte.
Termessos ist die ungewöhnlichste antike Stadt Antalyas. Anders als andere Ruinen liegt sie nicht am Meer, sondern an einem steilen Hang des Taurus, mitten im Kiefernwald. Diese Lage machte sie nahezu uneinnehmbar: 333 v. Chr. belagerte Alexander der Große die Stadt und musste unverrichteter Dinge abziehen. Antike Quellen nennen sie deshalb „Adlernest".
Das eindrucksvollste Bauwerk ist das Theater für 4.200 Zuschauer, direkt an den Abgrund gebaut. Der Blick hinter dem Bühnenhaus — Bergketten und ein tiefes Tal — erzeugt eine Wirkung, die kein anderes antikes Theater der Türkei bietet. Daneben sind Agora, Gymnasion, Zisternen und Reste des Zeus-Solymeus-Tempels zu sehen.
Die Nekropole ist ein eigenes Erlebnis: Hunderte steinerne Sarkophage über den Hang verstreut, die meisten von Erdbeben umgestürzt und im Wald verteilt. Diese unrestaurierte Unordnung verleiht Termessos die Atmosphäre einer noch unentdeckten Ruine. Wildziegen sieht man häufig; das Gebiet ist zugleich Nationalpark.
- Beste Zeit
- Frühling und Herbst
- Budget
- Günstig
Tipps
- Der Aufstieg vom Parkplatz ist steil und steinig; rechne mit 30–40 Minuten.
- Turnschuhe, Wasser und Hut sind Pflicht; vor Ort gibt es keine Läden.
- Durch die Höhe ist es selbst im Sommer kühler als im Zentrum; morgens am angenehmsten.

