Antalya im Winter: Lohnt sich die Nebensaison?
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Antalya verbindet man mit Sommer, doch das Mittelmeerklima hält die Winter bemerkenswert mild. Selbst im Januar liegen die Tagestemperaturen meist zwischen 12 und 17°C, sonnige Tage überwiegen. Auch ohne Badesaison gibt es viel zu tun.
Preis- und Ruhevorteil: Von November bis März fallen die Hotelpreise deutlich, Flüge werden günstiger. An Orten, an denen man im Sommer für ein Foto ansteht, ist man im Winter fast allein. Gleiches gilt für die antiken Stätten: Aspendos, Side und Myra sind viel ruhiger und angenehmer zu besichtigen.
Golfsaison: Belek erlebt im Winter seine eigentliche Saison, wenn Golfer aus Europa anreisen. Das milde Wetter macht 18-Loch-Runden angenehm, was in der Sommerhitze kaum möglich ist. Die Fünf-Sterne-Häuser sind dann mit Golfpaketen ausgelastet.
Schnee und Meer an einem Tag: Zu den eindrucksvollsten Wintererlebnissen zählt, morgens im Skigebiet Saklıkent (rund 50 km vom Zentrum) Ski zu fahren und nachmittags am Meer Tee zu trinken. Die schneebedeckten Gipfel der Beydağları treten im Winter viel deutlicher hervor.
Natur und Wasserfälle: Winter und Frühling sind die Zeit, in der die Wasserfälle am eindrucksvollsten sind. Düden, Kurşunlu und Manavgat führen mit den Regenfällen deutlich mehr Wasser. Auch zum Wandern ideal: Etappen des Lykischen Wegs, die im Sommer quälend sind, lassen sich im Winter bequem gehen.
Worauf achten: Der Winter ist zugleich die Regenzeit; von Dezember bis Februar sind kräftige Schauer möglich, nehmen Sie Regenkleidung mit. Manche Küstenhotels schließen zwischen November und April — vor der Buchung die Öffnung bestätigen. Für Badefreudige: Das Meer liegt bei etwa 17–18°C, das erfordert Mut.
Fazit: Wer Strandurlaub möchte, kommt am Sommer nicht vorbei. Für Geschichte, Natur, Wandern, Golf oder eine ruhige Städtereise ist der Winter jedoch Antalyas am wenigsten bekannte und lohnendste Seite.

